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4 Wochen

Gestern vor 4 Wochen startete mein Abenteuer Schweiz mit der aufregenden Zugfahrt von Berlin nach Zürich – ein Rückblick auf das erste Sechstel meiner Zeit hier.

Wenn ich in den vergangenen Wochen von Arbeitskollegen, Freunden und Verwandten gefragte wurde, ob ich schon angekommen sei und mich wohlfühlen würde, fiel mir immer wieder mein erster Freitag in Zürich ein. Wie ich am morgen kurz nach 7 auf dem Hönggerberg im Bus saß und mir auf einmal klar wurde „hej, das fühlt sich an wie jeden Tag – ganz normal – ganz wunderbar“. Spätestens in dieser Sekunde wusste ich: ja ich bin angekommen!

Es ist eigentlich gar kein besonderes Gefühl. Eher so wie ich es auch aus Berlin kenne. Eine Art „Zuhausegefühl“. Ein Hauch Vertrautheit, ein Spritzer Neues und ein bisschen Wohlfühlfeeling. Und es überrascht mich nicht. Als ich im September 2012 das erste mal in der Stadt war, hatte ich sofort den Eindruck hier könnte ich mich wohlfühlen. Der Eindruck kam mir bekannt vor, so hatte ich es auch 6 Monate vorher in Melbourne.

Nicht nur in der Stadt, auch auf meiner Arbeit setzte es sich fort. Sympathische Kollegen, gute Arbeitsatmosphäre und vor allen Aufgaben wie ich sie mir gewünscht hätte. Ohne aufgeblasenes Einführungstamtam bekam ich erste Aufträge, natürlich auch einige Praktikantenjobs draußen, aber hej, wie könnte man eine Stadt besser kennenlernen als täglich 8,5 Stunden ihr Nahverkehrsangebot zu planen?

Und wie könnte man ein Land besser für sich entdecken, als mit dem bereits angesprochenen GA… So war ich die ersten 4 Wochen schon sehr viel unterwegs. Zu viel um ehrlich zu sein. Reizüberflutung wäre das Wort, das ich als erstes in einem Assoziationsspiel zu „April“ herausposaunen würde. Deswegen gibt es an diesem Wochenende schlechtes Wetter und damit den besten Grund mal Zuhause zu bleiben und all die  schönen Dinge zu erledigen, für die ansonsten keine Zeit war: Fotos anschauen, hochladen, Blogposts schreiben, Freunden in der Heimat schreiben, kochen, gammeln, schlafen usw.

Neben Zürich am meisten beeindruckt hat mich bis jetzt Lausanne, so dass ich bereits zwei mal dort war. Ich würde am liebsten jeden zwingen der diese Stadt besucht, mit dem Zug aus Richtung Fribourg anzureisen. Der Zug kommt aus dem Tunnel und da ist er auf einmal, der Genfer See. Zwischen Weinbergen führt die Strecke hinab in die Stadt, es gibt wohl kaum ein schöneres „Tor zur Stadt“.

Luzern war allerdings die erste Station meiner Tour de Suisse und die anschließende Fahrt mit der Zentralbahn nach Interlaken ließ schon mal durchblicken was Menschen meinen, wenn sie sagen „die Schweiz ist das schönste Land Europas“. Ich werde es weiter erkunden.

Für meine Kamerafotos haben ich eigens ein Flickr-Album eingerichtet, in dem alle Schweiz-Fotos zusammengetragen sind.

Stay tuned!

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Prag zum Ersten

Der erste Reisebericht meiner kurzen Bloggeschichte. Gewidmet einer Stadt die ich schnell in mein Herz schloss.

Am Vormittag des 23.07. machten wir uns auf unserem kleinem tschechischen Gefährt die Heimat zu zeigen. Unbeirrt von Dauerregen auf dem Weg nach Dresden erreichten wir zügiger als erwartet die Deutsch-Tschechische-Grenze. Danach war alles gut. Die Autobahn endete und die Straße führte entlang der Elbe. Gastfreundlich empfing uns die Sonne. Es sollte nicht mehr lange dauern und wir waren in Prag angekommen.

Der erste Eindruck?! Großstädtisch! Stau durch eine riesige Baustelle in der Stadt auf dem Weg zum Hotel. Aber das konnte die Stimmung nicht mehr trüben. Spätestens der Anblick des gebuchten Hotelzimmers lockte einem das Lächeln ins Gesicht. Aber wir hatten nichts anderes erwartet – Andel’s – nur zu empfehlen! Wie die Stadt.

Geld getauscht und Tickets für die Bimmel gekauft und los.

Erstes Ziel war die „Kleinseite“, ein Viertel am Fuße der alles überragenden Prager Burg.

Prager Straßenbahn an der St. Nikolaus Kirche

Prager Straßenbahn an der St. Nikolaus Kirche

Dann ging es weiter über die Karlsbrücke zum Abendbrot in ein wohl typisch tschechisches Restaurant. In der Prager Altstadt gelegen sollte es nicht unser letzte Besuch im „Lokal“ sein.

Eine Nacht später war es schon wieder Zeit für den Abschied. Wien rief und wir folgten. Nicht aber ohne die Burg Vyšehrad unbesucht zu lassen. Von der aus man einen wunderbaren Blick über die gesamte Stadt und zu der berühmteren Burg in Prag hat.

Blick von der Burg Vyšehrad

Blick von der Burg Vyšehrad

Danach ging es weiter nach Wien wo uns wieder kräftiger Regen auf dem Weg erwarten sollte. Allen Hindernissen zum Trotz erreichten wir auch die Donau wie vorher die Moldau.

Wie es uns in Wien und danach wieder in Prag erging könnt ihr in einem der folgenden Posts lesen!

Weitere Bilder aus Prag findet ihr hier.

Wien – Prag – Berlin

Hallo Welt,

vor einigen Wochen hatte ich euch die Reise genau anders herum angekündigt. Und genauso haben wir sie auch gemacht. Nach den schönen Tagen in Wien entschieden wir uns dafür die gleiche Route zurück zu fahren. Also wieder über Prag. Diesmal gönnten wir uns allerdings zwei Tage in der goldenen Stadt bevor es über Dresden nach Berlin ging.

Zu den Städten die wir erlebt haben möchte ich euch noch meine Eindrücke schildern. Die Bilder sind ja mittlerweile auf meinem Flickr Stream zu sehen. Den Anfang wird ganz chronologisch Prag machen. Habt Geduld!

Robert

Berlin – Prag – Wien

blick zur burg und karlsbrücke. prag. via Flickr by "schommsen"

Am Freitag ist es endlich soweit und ein kleiner Traum von mir geht in Erfüllung. Ich werde mit dem Auto eine Europatour machen. Die ersten Ziele waren schon des Öfteren zu lesen. Soll heißen dort ist schon gebucht. 2 Tage Prag. Danach Wien solange wie es schön ist und dann weiter.

Wohin?

Sagt es mir oder ich sag es euch.

Ich freu mich.

🙂